Erfassung von antischwuler Gewalt in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) |
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Podium: |
Michael Baurmann |
Bundeskriminalamt |
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Heinz Uth |
Ehemaliger Ansprechpartner für Gleichgeschlechtliche Lebensweisen in Berlin |
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Georg Kriener |
Landeskriminalamt NRW |
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Moderation: |
Günter Dworek |
Mitarbeiter im Bundestag bei Bündnis 90/Die Grünen |
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Protokoll: |
Volker Streiter |
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Kriener: |
Die Kriminalstatistik soll im
sog. "INPOL-Neu" erneuert werden. |
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Baurmann: |
Die Betroffenengruppen"
forderten, Homosexuelle als Opfer zu erfassen. |
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Kriener: |
Wo liegt der Sinn, was wird
erreicht? |
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Resümee : |
Wir lassen INPOL-Neu im Bezug auf homophobe Gewaltdelikte. Der Schaden am gewonnen Vertrauen wäre zu groß. |
Anmerkung: Der (L)SVD hatte in den achtziger Jahren beim Bundesinnenministerium die Speicherung antischwuler Gewalttäter gefordert, wie es in ähnlicher Weise auch bei antisemitischen oder ausländerfeindlichen Straftaten geschieht. Daraus wurde abgeleitet, der LSVD fordere eine Registrierung in der PKS. Das ist nicht der Fall. |
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URL: http://www.lsvd.de/polizei/diskussion.html Letztes Update: 20. April 2000 home |