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Soweit zu den Forderungen 1992 in Kassel und dem Stand der Umsetzung heute. Am Ende der Arbeitsgruppen 1999 standen wieder Forderungen. Diesmal nicht Forderungen "der Schwulen" an "die Polizei", sondern Forderungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Lesben, Schwule, Heterosexuelle, Polizei und Zivilpersonen) an verschiedene Zielgruppen: An die Polizeiführung, an die Politik, an die Lesben- und Schwulenbewegung. An der Differenzierung der Forderungen lässt sich der Fortschritt aufzeigen. Ein letztes noch: Eingeladen hatte das "Sozialwerk des Lesben- und Schwulenverbandes". Dieses Sozialwerk wurde Anfang des Jahres vom eigentlichen LSVD abgekoppelt und als eigenständiger Verein gegründet. Im Sozialwerk soll künftig die Sozialarbeit des Lesben- und Schwulenverbandes auf Bundesebene koordiniert werden, damit sie von der politischen Arbeit deutlicher getrennt ist. Trotzdem wird auch weiterhin Sozialarbeit nicht als Selbstzweck angesehen und sie wird auch nicht Reparaturbetrieb für eine falsche Politik sein. Insofern ist die Sozialarbeit des Sozialwerkes auch Politisch und die politische Arbeit des Mutterverbandes auch Sozial. Am ehesten finden wir unsere Arbeit in den Worten des großen Franz von Liszt wieder: "Sozialpolitik ist die beste Kriminalpolitik". Jens Dobler LSVD |
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URL: http://www.lsvd.de/polizei/einleitung.html Letztes Update: 20. April 2000 home |