Zum Inhalt - Zur Navigation

Inhalt

Dokumentation

Pressemeldung von LSU

22. Dezember 2008

Wir sind optimistisch angesichts der VN-Deklaration über Homosexualität

Immerhin 66 von 192 Staaten haben sich für Straffreiheit für und gegen Diskriminierung von Homosexuellen ausgesprochen


(Berlin, 19.12.2008) Am Rande der Mahndemonstration anläßlich des wiederholten Anschlages auf das Homosexuellen-Denkmal im Berliner Tiergarten äußerte sich der Bundespressesprecher der LSU Dirk Braitschink gegenüber dem Fernsehsender Timm.tv zur VN-Deklaration über Homosexuelle: „Mich stimmt optimistisch, daß erstmals in der Geschichte der Generalversammlung der Vereinten Nationen immerhin 66 von 192 Staaten - darunter Deutschland - sich für Straffreiheit für und gegen Diskriminierung von Homosexuellen ausgesprochen haben und so ein Zeichen gegen Intoleranz gesetzt haben“.

Leider haben vor allem die islamischen Länder die VN-Deklaration nicht bloß abgelehnt, sondern eine separate Gegenerklärung vorgestellt, in der sie die Universalität und Unteilbarkeit der Menschenrechte leugnen. „Das ist – unmittelbar nach dem 60. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte ein unglaublicher Affront“, unterstreicht Braitschink.

In einem persönlichen Schreiben erklärte Bundespräsident  Horst Köhler (CDU) wie wichtig ist, "denen entgegenzutreten, die aus niederen Beweggründen Taten wie diese begehen". „Damit hat unser Bundespräsident eindeutig Partei für Weltoffenheit und Toleranz ergriffen. Dafür sind wir ihm sehr dankbar. Die Schändung von Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus sind mit das widerwärtigste, was es überhaupt gibt“, stellt Björn Beck fest.

V.i.S.d.P.
Bjrn Beck, Stellvertretender Bundesvorsitzender der LSU

Pressekontakt:
Dirk Braitschink, Bundespressesprecher der LSU
Email: presse@lsu-online.de
Tel. (0174) 900 14 63